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| Junge Liberale: Sparmaßnahmen beim Stadttheater gehen nicht weit genug |
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| Donnerstag, 22. April 2010 um 07:56 |
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Die Jungen Liberalen (JuLis) Pforzheim/Enzkreis begrüßen grundsätzlich das Sparkonzept des Stadttheater Pforzheims, das auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Spielplans diskutiert wurde. Es geht jedoch nicht weit genug. Der Kreisvorsitzende Sven Gerst dazu: "Ein Schritt in die richtige Richtung, aber das Sparkonzept für das Stadttheater Pforzheim überzeugt uns nicht! Man hat zwar erkannt, dass man in solchen Krisenzeiten auch unpopuläre Maßnahmen treffen muss, aber letztlich werden nur 380.000 Euro eingespart. Das sind gerade einmal 3% des gesamten Budgets von rund 13 Mio. Euro. Das ist mehr Alibi als konsequent. Was einem als Sparmaßnahmen verkauft wird, ist das Aufbrauchen von Rücklagen. In Krisenzeiten vom Gesparten zu leben, unterstützen wir. Das ist aber kein Sparen! Vor allem nicht, wenn die Rücklagen durch eine Bezuschussung durch Stadt und Land von über 80% zustande kommen. Was passiert, wenn die Rücklagen aufgebraucht sind? Kommt dann der große Knall oder muss dann die Stadt wieder die fehlende Differenz tragen?
Zur Person: Sven Gerst ist 23 Jahre alt, stammt aus Maulbronn, studiert an der Universität Mannheim Betriebswirtschaftslehre (Master of Science), seit 2003 Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Pforzheim/Enzkreis, Mitglied im Landesvorstand der Jungen Liberalen Baden-Württemberg. |
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